Chénggōng

Oktober 15, 2009

Blogroll: Redefining Central Asia

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Blogs erfreuen sich unter nordamerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern teilweise großer Beliebtheit. Gleichzeitig gehen die Meinungen zum akademischen Wert von Blogs noch weit auseinander. Da auch einige der TeilnehmerInnen und Discussants der Konferenz Redefining Central Asia Blogs besitzen, auf denen Sie hauptsächlich oder auch Beiträge zur Region veröffentlichen, möchte ich diese Stelle kurz vorstellen. Dr. Robert M. Cutler, Senior Research Fellow am Institut für Europa-, Russland und Eurasienstudien, Carleton University macht viele seiner vor allem geopolitisch und geoökonomisch orientierte Arbeiten über seinen Blog Robert M. Cutler on Energy and Eurasia zugänglich. Noah Tucker und Joshua Foust zeichnen sich beide für Registan.net – All Central Asia, All the time verantwortlich. Hierbei liegt ihr Fokus auf der Innen- und Außenpolitik des postsowjetischen Raums. Mit einem religionswissenschaftlichen Blick legt Dr. Amanda Goodmann einen deutlich anderen Schwerpunkt. Die Discussant meines Vortrags führt zur inhaltlichen Begleitung eines Ihrer Seminare zum Thema Religionen entlang der Seidenstraße den Blog Silk Road Toronto. Taylor Owen, Chair des Keynote Panels zu den Herausforderungen von Peace- und Nationbuilding in Zentralasien führt seine persönliche Website als Blog: taylorowen.com. Unter seinen Beiträgen befinden sich auch solche, die von seiner Arbeit zum Thema, vor allem mit Afghanistan handeln. Von Brian Stewart schließlich – Senior Fellow am Munk Centre und Chair des Eröffnungspanels – sind regelmäßige Beiträge auf seinem Blog an der University of Toronto angekündigt.

August 14, 2008

ASIEN – The German Journal on Contemporary Asia 108 erschienen

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Die Juli-Ausgabe umfasst fünf wissenschaftliche Artikel: Ines Budarick analysiert die Rolle und Entwicklung der hindisprachigen Tageszeitungen in der indischen Presselandschaft, die in der Debatte um Demokratie und Medien als „regionale“, eher die weniger gebildeten Massen erreichenden Publikationen gegenüber der „nationalen“, englischsprachigen Presse größtenteils als problematisch betrachtet werden. Stephanie Römer geht – auch auf Basis neuen umfangreichen empirischen Datenmaterials – der Frage nach, mit welchen politischen Strategien und Instrumenten die tibetische Exilregierung ihre Repräsentationsansprüche bezüglich des tibetischen Volkes und Territoriums innerhalb der letzten Jahrzehnte gegenüber eigenem Volk und internationalen Akteuren festigen konnte.

Ebenso in aktuell diskutiertem Bezug zu China steht die Research Note von Sandra Heep: Sie befasst sich mit der Organisation, Finanzierung und Investitionsstrategie der für die neuen chinesischen Staatsfonds zuständigen China Investment Corporation. Die Transformation des öffentlichen Raums in Hanoi, Vietnam als Veränderung der Machtbeziehungen zwischen Staat und Gesellschaft, und wie sich diese in der physischen Umwelt der Stadt auswirken, fokussiert Sandra Kürten. Das Diskussionspapier von Klaus Schlichtmann stellt aus friedenhistorischer Perspektive Überlegungen an, wie konfliktpräventive Ansätze in den zahlreichen bereits vorhandenen Ordnungsstrukturen und Rechtsbestimmungen gestärkt werden können.

Acht Konferenzberichte, über zwanzig Rezensionen sowie Hinweise zur neueren Literatur Asiens und asienwissenschaftlich relevante Informationen runden die Ausgabe ab. Das Einzelheft kostet 12,50 EUR zzgl. Versand.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: In dieser Ausgabe findet sich auch meine Rezension zur neuen Publikation von Nora Sausmikat und Klaus Fritsche (Hrsg.): Schneller, höher, weiter: China überholt sich selbst. Unter www.asienkunde.de/asien kann man sich die neue Ausgabe bestellen, zudem findet sich dort das Inhaltsverzeichnis mit Abstracts.

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