Chinas rapid steigende wirtschaftliche und politische Bedeutung spiegelt sich in der öffentlichen und wissenschaftlichen Wahrnehmung und Diskussion in Deutschland wider – auch das Interesse an Universitäten wächst seit Jahren unaufhaltsam. Dies betrifft nicht nur das Fach Sinologie selbst, in anderen geistes- und naturwissenschaftlichen Fächern besteht ebenfalls immenses Interesse an China-spezifischen Lehrinhalten. So werden auch in der Philipps-Universität die Seminare zu Sprache, Politik, Wirtschaft und Kultur Chinas ungebrochen besucht.
Um das Fenster nach China weiter zu öffnen“, veranstaltet das FG Sinologie eine Vortragsreihe „Marburger China-Kolloquium“, die Einblicke in die faszinierenden Themen gewährt, die in der deutschsprachigen Sinologie behandelt werden.
Die Einführungsrede zur Eröffnung der Reihe am 14. Dezember um 14Uhr c.t. hält Herr Dekan Prof. Dr. Christoph Kampmann. Alle Vorträge finden im Raum E 304 in der Wilhelm-Röpke-Str. 6 („Phil-Fak“) statt.
Weitere Termine:
- 14. Dezember 2007
Vom Krieger zum Sportler: Anpassungsprozesse der traditionellen chinesischen Kampfkunst an die Moderne
PD Dr. Kai Filipiak (Universität Leipzig)
- 11. Januar 2008
„Alles ist in uns selbst vorhanden!“
Zum Problem von Ich und Welt im chinesischen Denken
Prof. Dr. Wolfgang Kubin (Universität Bonn)
- 18. Januar 2008
Zuflucht China?
Manichäismus, Nestorianismus und Zoroastrismus im Reich der Mitte
PD Dr. Ralph Kauz (Philipps-Universität Marburg)
- 25. Januar 2008
Zheng Hes Reisen und die chinesische Seefahrt
Prof. Dr. Roderich Ptak (LMU München)
- 1. Februar 2008
Brauchen wir eine moderne Sinologie?
Perspektiven der modernen China-Forschung im deutschsprachigen Raum
Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik (Universität Wien)
